Laudatio von Herbert Schönemann (gehalten am 7.3.2010)

Die Kunst von Petra Töppe-Zenker bindet ihre Arbeiten an eine elementare Welt an. Es lebt das Werk von seiner reichen Struktur, den Zauber der Unantastbarkeit bloßgelegter fragiler Ursprünge, die durchgetragen wurden von der Urgeschichte der Menschheit...
Es sind Dinge ihrer selbst und keine beliebigen Waren...weil diese Arbeiten Überzeugungen sind, gleichsam für das Oben wie Unten in Natur und Gesellschaft. Verständlich gemacht durch Formbewegungen, Strukturen, Farben, Raumbeanspruchungen, innere Hoheit...
Jede Arbeit besinnt sich auf sich selbst auf dem Weg der Gestaltwerdung, auf die Spannkraft der Wände, die Reliefstrukturen. Die Prozesse dokumentieren, wenn die Werke durch das Feuer gehen, wie die Natur um uns geformt wurde...

 

Januar 2016

Ihre Arbeit vermittelt etwas Entscheidendes: Sie ist aus Erde, dem größten Geschenk an den Menschen. Und sie erhöht in ihrer Form die Betrachtung in ein offenes Gebet.

 

Neue Keramik (Ausgabe 06.2006)

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Margret Weise (4. August 2004)

„Kein anderes Material als Ton, genauer gesagt Erde, wäre richtiger für Petra Töppe-Zenkers Arbeiten. Sie fühlt und lebt mit und in ihr, als wäre sie selbst daraus geboren. Ihre wie ganz selbstverständlich gewachsenen, bauchigen Schöpfungen strahlen Lebendigkeit, Schönheit, Frische, Empfindungskraft und Formbewusstsein aus. In kontinuierlichem Tun ist ihr besonnenes und konzentriertes Gestalten auf Erweiterung und Vertiefung gerichtet. Das daraus verblüffend neu Entstandene erklärt seine Daseinsberechtigung von selbst.“